Sharon Molloy

Keeping an Open Mind: Interview with Artist Sharon Molloy

Adina Asbeck Insights, Interview 0 Comments

Deutsche Version unten / German version below

“When I think about artistic attitude the first thing that comes to my mind is to be open,” says Sharon Molloy, professional artist. She was born and raised in the U.K. but started travelling when she went to art school near London, at the Winchester School of Art. It was from that point onwards that she would expand her world and learn the importance of keeping an open mind. We interviewed Sharon Molloy to understand how her creative process is informed by science and process and to learn how things she has learned in her creative practice can be incorporated into the activities undertaken by organizations. Keeping an open mind and being curious has helped her to learn and experience new things as she has travelled the world. She recognizes that being curious is what is important in learning, innovating, and evolving her art practice, “I always felt that impelling curiosity. If I hear something new I want to know everything about it instantly.”

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Ms. Molloy states, “there are no finished states, really. Those separated moments don’t exist…we humans think that something starts and ends so we can reuse the output.” When in fact, everything keeps going and evolving we keep learning, “I have evolved some practices…because I’m open minded and playful. Curiosity makes me compassionate as an artist and for my life in general. When I am able to awaken the interest and interaction with non-artists, I couldn’t wish for more,” Ms Molloy enthuses. She sees her role as bringing a different perspective to people who don’t usually have contact with the kind of art she makes (Networkism) and during the interview related an anecdote about some dentists she had the opportunity to interact with at an exhibition. And they recognized that they (the dentists) were a network, like her paintings depict.

Ms Molloy enjoys learning and discovering new things. She says she was interested in science and processes at school, but had to decide between those subjects and her art, choosing art but recognizing that there is much in common between the two. Both have curiosity and the desire to know something at their heart. She says, “sometimes my work has been included in magazines the look at art and mathematics or art and science. There are moments I feel more like a scientist and my studio resembles an experimental workshop.” Ms Molloy believes that organizations have lost their way, focusing too much on profit, and not on “customers, society, or the environment. I think something is missing there,” she says. Further explaining that, “we should be aware that everything we use or do as individuals has an impact in a much bigger context.” It is this sense of purpose that helps drive her in her creative process and keeps her asking questions.

Ms Molloy believes that art transcends language, that “with visual art you can experience something which transcends language. You can express things that are separated and connected at the same time. You can see all the paradoxes.” She asserts we need more of this, not less in the world we live in, if we are going to survive as a species and appreciate the privilege we have of living on this planet, in this vast universe.

Please access the full interview here.


Deutsche Version / German Version

Dark Matter

Aufgeschlossen bleiben: Interview mit Künstlerin Sharon Molloy

“Das erste was mir in den Sinn kommt wenn ich über künstlerische Haltung nachdenke, ist offen zu sein.” sagt die Künstlerin Sharon Molloy. Sie ist in Großbritannien geboren und aufgewachsen, begann jedoch zu reisen als sie auf die Winchester School of Art, eine Kunsthochschule bei London, ging. Von dem Moment an habe sie ihre Welt vergrößert und gelernt, wie wichtig es sei aufgeschlossen zu bleiben. Wir haben Sharon Molloy gesprochen, um zu verstehen inwiefern ihr, auf wissenschaftlichen Prozessen beruhender, kreativer Schöpfungsprozess sich weiterentwickeln. Wir waren auch Neugier zu erfahren, wie die Dinge die sie während ihres Schaffensprozesses erlernt hat, auf Organisationen übertragen werden können. Offen und neugierig zu bleiben, half ihr, zu lernen und neue Erfahrungen zu machen während sie die Welt bereiste. Sie erkennt, dass neugierig zu sein eine entscheidende Rolle spielt, wenn es darum geht zu lernen, etwas neues zu schaffen und ihre Kunst weiter zu entwickeln. “Ich habe diese treibende Neugier immer gespürt. Wenn ich etwas neues mitbekomme, möchte ich sofort alles darüber erfahren.”

Molloy erklärt, “es gibt wirklich keine abgeschlossenen Zustände. Solche getrennten Augenblicke existieren nicht…wir Menschen denken, dass etwas beginnt und endet, damit wir das Ergebnis wiederverwenden können.” Obwohl alles was wir lernen sich bewegt und weiterentwickelt. “Ich habe einige Methoden für mich entwickelt… weil ich offen bleibe und spielerisch bin.”

“Neugier lässt mich als Künstlerin und generell in meinem Leben Anteil nehmen. Wenn ich es schaffe, in ‘Nicht-Künstlern’ das Interesse zu wecken und sie zur Interaktion zu bewegen, könnte ich mir nichts sehnlicheres wünschen,” schwärmt Ms Molloy. Sie sieht ihre Rolle als eine Möglichkeit, Menschen die normalerweise nicht mit ihrer Form der Kunst in Berührung kommen (Networkism) in Kontakt zu treten, eine neue Perspektive zu geben und bezog sich während des Interviews auf eine Anekdote über eine Gruppe von Zahnärztinnen, mit welchen sie die Möglichkeit hatte während einer Ausstellung zu interagieren. Und sie (die Zahnärzte) erkannten, dass sie ein Netzwerk bildeten, so wie es auf den Bildern von Molloy dargestellt ist.

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Sharon Molloy genießt es, neue Dinge zu lernen und zu entdecken. Sie sagt, sie war schon in der Schule an den Wissenschaften interessiert, musste sich aber zwischen diesen Fächern und ihrer Kunst entscheiden, wofür sie sich festlegte und merkte, dass beide viel gemein haben. Beide beinhalten Neugier und das Streben nach Wissen. Sie erklärte, “manchmal ist meine Arbeit in Magazinen publiziert worden, die Kunst und Mathematik oder Kunst und Wissenschaft zum Thema haben. Es gibt Momente, in denen ich mich eher wie eine Wissenschaftlerin fühle und mein Studio einem Versuchslabor ähnelt.” Molloy glaubt, dass Organisationen von ihrem Weg abgekommen sind, sich zu sehr auf den Gewinn konzentrieren und nicht auf “Kunden, Gesellschaft und Umwelt. Ich denke etwas fehlt dabei.” Des weiteren erklärt sie, dass “ wir uns dessen bewusst sein sollten, dass alles was wir als Individuen tun, einen enormen Einfluss auf einen viel größeren Zusammenhang hat.” Es ist dieses Bewusstsein für Zusammenhänge die ihr helfen ihren kreativen Prozess voran zu treiben und weiter Fragen zu stellen.

Sharon Molloy glaubt, dass Kunst eine transzendente Sprache ist, “sodass man mit visueller Kunst etwas erleben kann, dass über Sprache hinaus geht. Man kann Dinge ausdrücken, die sich unterscheiden und gleichzeitig miteinander verbunden sind. Man kann alles Paradoxe sehen.” Sie stellt fest, dass wir mehr davon brauchen, vor allem in der Welt in der wir leben, wenn wir als Spezies überleben wollen und das Privileg zu schätzen wissen, auf diesem Planeten und in diesem weiten Universum zu leben.

Bitte lesen Sie das vollständige Interview hier.

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Interview by Dirk Dobiey
Blog by Stephanie Barnes
Blog Translation by Adina Asbeck
Transcription by Eugen Buss
Picture Source: Sharon Molloy

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